| Secoya Info No. 0 (deutsch) |
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| Écrit par Pascal Daniel Angst |
| Vendredi, 22 Février 2008 22:00 |
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Liebe Freunde, Ich wünsche Euch eine gute Lektüre. Herzlichen Grüsse, << Version française >> << Versão em português >> Secoya Info Nr. 0Freitag, 22. Februar 2008 Die YanomamiDie Yanomami sind Halbnomaden, sie leben in ihrem Hauptdorf und ziehen jährlich einmal in ein Nebendorf um. Manchmal haben sie auch mehrere Nebendörfer. Leider gibt es heute Gruppen, die diesen Brauch aufgrund der Missionen und anderer „Vorteile“ unserer Zivilisation aufgegeben haben. Dies erzeugt jedoch neue Probleme, wie die chronische Unterernährung der Kinder und Krankheiten aufgrund der Nähe zu den Flüssen und der Zivilisation. Die Yanomami von Ixima sind ein Beispiel dafür: seit dem Jahr 2000 leben sie in ihrem Hauptdorf, in der Nähe der Salesianermission und dem Gesundheitsposten der Secoya. Ihre Ernteerträge gingen stetig zurück, und sie mussten immer öfter Familienangehörige in anderen Dörfern besuchen, um sich zu ernähren. Seit einiger Zeit versucht die Secoya, sie zur Rückkehr zur alten Tradition zu bewegen, und letzte Woche kam endlich der erwünschte Erfolg: Die Yanomami von Ixima besorgten ihre Pflanzungen und zogen dann in den Urwald hinein. Dort werden sie ein neues xapono, Gemeinschaftshaus, bauen, und einige Monate verweilen. Zur Erntezeit kehren sie dann wahrscheinlich ins Hauptdorf zurück. Dadurch können sie sich besser und vielseitiger ernähren und die Gesundheitsprobleme vermindern. Die Secoya ist sich ihrer Verantwortung bewusst und freut sich über diesen kleinen Erfolg. SecoyaDer Koordinator der Secoya, Silvio Cavuscens, ist am Mittwoch für politische Verhandlungen mit der Bundesregierung nach Brasília gereist. Die wichtigste Verhandlung betrifft eine gerichtliche Anklage des Arbeitsministeriums (MT) gegen das Gesundheitsministerium und die staatliche Stiftung für die Gesundheitsversorgung der Indianer ( E-ChangerSeit sieben Tagen bin ich in Manaus und habe soeben meine erste Arbeitswoche in der Secoya beendet. Ich wurde sehr herzlich empfangen und meine neuen Mitarbeiter/innen scheinen sehr erfreut über meine Anwesenheit. Bereits habe ich begonnen, meine Mitarbeiter/innen und ihre Arbeit kennenzulernen und das Informatikinventar zu erstellen. Es sind schon viele Ideen und Projekte aufgetaucht, und ich bin sicher, dass es mir nicht an Arbeit fehlen wird. Was mir eher fehlt, ist ein guter Pullover, um die Klimaanlage im Büro zu ertragen. Diese muss selbst an weniger heissen Tagen der Feuchtigkeit und der Mücken wegen angeschaltet bleiben. Das Fest der Yanomami (Teil 1)Reahu të ã: Das Indigene BrasilienAm 13. und 14. Februar haben Indianer aus allen Regionen Brasiliens an einem Seminar in Brasília über die Universelle Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der indigenen Völker, welche im letzten Jahr von der UNO-Generalversammlung verabschiedet wurde, teilgenommen. In der Abschlusserklärung des Seminars, der „Carta de Brasília“ fordern sie, dass die brasilianische Regierung die Grundlage schaffe, um die UN-Erklärung anwenden und die nötigen Gesetzesanpassungen vornehmen zu können. Sie bestätigen auch ihre eigene Aufgabe, die Erklärung in ihren Gemeinschaften bekanntzumachen und zu diskutieren. Das Seminar endete leider mit einem schlechten Zeichen: die Bundesregierung weigerte sich, an einer Gesprächsrunde über ihr Programm zur Entwicklungsförderung (PAC) teilzunehmen. Die darin vorgesehenen Infrastrukturmassnahmen werden auch Auswirkungen auf zahlreiche indigene Gebiete haben. Amazonas in den MedienLetzte Woche haben 140 Beamte des brasilianischen Umweltministeriums die ungefähr 130 Sägereien der Stadt Tailândia im Bundesstaat Pará kontrolliert. Dabei fanden sie 15'000m3 illegal geschlagenes Holz. Eine Woche später kamen sie zurück, um das Holz abzutransportieren, aber die Sägereibesitzer mobilisierten die Stadtbevölkerung gegen die Beamten. Währen der heftigen Kundgebungen mussten diese die Stadt unter Polizeischutz verlassen. Die Sägereibesitzer behaupten, dass die Regierungsoperation die Sägereien zur Schliessung zwinge und ca. 2'000 Personen arbeitslos mache. Aber das Umweltministerium verspricht, in die Stadt zurückzukehren. |
Pascal : "Les Peuples autochtones sont notre passé et notre future"Pascal est né à Bâle, où il a étudié l'ethnologie. Il travaille depuis 1998 comme coopér-acteur avec E-Changer au Brésil. Le premier projet était avec le Mouvement des Paysans Sans Terre (MST). Pendant huit ans il accompagnait la construction du secteur national de l'informatique et l'inclusion numérique. Depuis février 2008, Pascal travaille avec la Secoya - Service et Coopération avec le Peuple Yanomami - à Manaus.
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Cimi : Conseil Indigeniste Missionnaire Le Conseil Indigéniste Missionnaire, le Cimi, est apparu en 1972, quand peu de gens croyaient à la possibilité des peuples indigènes d’avoir un futur propre à eux, que non sa disparition ou bien son accaparement par la « société nationale ». Un groupe de missionnaires a fait l’ « option pour les peuples indigènes », en proposant la rupture avec le modèle de développement en cours à travers une action pastorale spécifique, intégrale et articulée – le Cimi. Jusqu’à présent le Cimi travaille côte à côte avec les peuples indigènes à fin de soutenir la continuité de leurs projets de vie. Visitez le Cimi au Brésil.
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